Wir laden einmal im Monat freitags von 17 bis 19 Uhr zum Kreativabend ein. Zeit für Ideen. Raum für Kreatives. Skizzenbuch, Strickzeug, Schreibprojekt, Bastelidee und vieles mehr. Unser erstes Treffen war wunderbar! Wie möchten mehr davon!
Damit sich unsere Gäste in neuen Techniken ausprobieren können, richten wir thematische Kunst-Kisten ein. Von Spendengeldern haben wir diese wunderschöne Zeichenkiste zusammengestellt. Beim Kreativabend kannst du sie gegen eine Gebühr ausleihen und alles ausprobieren, was sich darin befindet. Auch Papier und ein Buch zum eigenständigen Studieren und Ausprobieren sind dabei Und natürlich unterstützen Katrin und ich euch gerne, wenn ihr Fragen habt oder Hilfe braucht.
Mischpalette, Pastellkreide, Ölkreide, Aquarellstifte und -farben, Pinsel … alles, was du zum sofortigen Loslegen brauchst, ist dabei! Und das Besondere: Wir haben schon Ideen für noch mehr Kunst-Kisten! Eine Druck-Kiste mit Material für Linoldruck und Gelatinedruck, eine Kalligrafie-Kiste und – wie wäre es mit einer Knet-Kiste mit Fimo, Efaplast und allen nötigen Werkzeugen und Farben?
Dafür brauchen wir dich! Die fünf wird privat von Katrin und mir finanziert, und wir freuen uns über deine Unterstützung. Wenn du uns finanziell unterstützen möchtest, kannst du das über unseren Spenden-Button tun. Die Kisten sind mit hochwertigen Materialien ausgestattet und entsprechend kostspielig in der Anschaffung. Wir wünschen uns, dass möglichst viele Menschen ihr kreatives Potenzial entdecken und sich mit Hilfe der Kunst-Kisten ausprobieren und entfalten können.
Und wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die unseren Spenden-Button bereits genutzt haben: Mit eurer Unterstützung ist die erste Kunstkiste entstanden!
Wir sind schon gespannt auf unseren nächsten Kreativabend am 4. September. Und wer mag und noch nicht hat, kann gern auf unseren Button klicken. Er führt zu einem Spenden-Paypal-Konto für die fünf:
Neulich hatten wir zum Kreativabend in die Fünf eingeladen. Unsere Grundidee war und ist, Zeit für Ideen freizuschaufeln und einen Raum für Kreatives zu gestalten. Skizzenbuch, Strickzeug, Schreibprojekt, Bastelidee oder Schreibzeug … alles war willkommen! Sieben Menschen fanden sich in unserem Raum ein und legten los. Die meisten brachten etwas mit, woran sie gerade tüftelten. Wir stellten Raum, Tische, Tee und eine entspannte Atmosphäre bereit. Unser erster Kreativabend lud zum Werkeln, Ausprobieren, Weiterdenken, Musizieren und Zusammensein ein.
Pflanzendruck mit der Gelplatte mit überraschend schönen Ergebnissen und ExperimentenMinikunst im Entstehen. Schmetterlinge für den zukünftigen Kunstautomaten für Rochlitz
Es wurde gedruckt, gezeichnet, gefaltet und getextet
Unsere Kreativtische waren schnell mit Tusche, Papier und Druckfarben zugestellt. Conny brachte eine Faltidee für die Sommerpost des Post-Kunst-Werks mit. An einem Tisch wurde mit Pflanzen gedruckt. Eine einfache und unmittelbare Technik, für die es kaum Vorkenntnisse braucht. Der Fußboden füllte sich mit den schönsten Drucken und Farben. Trotz großer Hitze vor der Haustür war es in der Fünf angenehm kühl. Damit es schneller trocknet, ließen wir die Tür offen.
Sich an den Themen und Ideen der anderen erfreuen
Es gab angeregte Unterhaltungen, und jede Person fand trotzdem die Ruhe, um in eigene Prozesse zu versinken. Es war schön, den Kreativen über die Schulter zu schauen und sich Materialien, Farben und Entwürfe zeigen zu lassen. Katrin druckte und druckt Florales im Linolschnitt. Die Vorbilder findet sie in der Natur; oft sind es Gewächse, die kaum Beachtung finden, wie Disteln oder wilde Möhren.
Diese tollen Druckplatten sind natürlich nicht alle heute entstanden
Das machen wir wieder!
Nach dem Treffen waren wir alle satt, hatten Gemeinschaft, Austausch und kreativen Input. Wir freuen uns darüber, dass der Kreativabend in der Fünf so gut angenommen wurde. Wir planen, dieses Format anzupassen und hin und wieder anzubieten. Der Raum war mit fünf Gästen plus Tabea und Katrin gut ausgelastet. Daher wird es in Zukunft eine Limitierung der Plätze auf fünf geben.
Wenn wir neue Termine haben, kommunizieren wir diese in unserer WhatsApp-Gruppe. Interessierte können uns kontaktieren, um in die Infogruppe aufgenommen zu werden.
Buntes Treiben und Jo mit MusikTabea tuschiert Falter
Im März nahm unser Schaufenster an der feministischen Woche von »reizend« teil. Und im April eröffneten wir unsere thematisch dazu passende Ausstellung. »vier in der fünf«, so nannten wir die Aktion, da sich vier Frauen (Katrin Richter, Tabea Heinicker, Shanelle Mattes und Conny Klose) mit Frauen & Kunst Aspekten beschäftigten. Wir haben uns über das Interesse und die Gäste zur Vernissage gefreut. Die Ausstellung fand gute Resonanz in den Medien und es gibt ein starkes Video auf dem Instagram Kanal der freien Presse.Toll!
Wir nehmen uns dieses feministische Thema einmal im Jahr vor. Wir möchten uns entwickeln und persönliche Blicke auf die »Frau in der Kunst« werfen. In Skizzenbüchern, mit Handschrift, in Zeichnungen mit Pinsel und Tusche oder auch in Acryl. Etwas Jahrhunderte lang auszulassen – nämlich, dass sich Frauen genauso präsent und gefördert in Kunst und Kunstgeschichte bewegen können, wie Männer – bedeutet nicht, dass nichts stattgefunden hat. Aber es bedeutet, dass »es« schwerer zu finden ist, dass Kunst von Frauen unter anderen Bedingungen entstand und nur fragmental oder gar nicht in den langen Strang der Kunstgeschichte eingezogen ist. Ich habe mich gefragt, was das mit mir gemacht hat, welche Bedeutung es für mich hatte, nur von männlichen Künstlern und ihren Werken geprägt worden zu sein. Über meine kalligrafische Arbeit werde ich einen extra Post schreiben.
Es gab eine Kunst-Brunch-Finissage, um weiteren Gästen das Betrachten der Ausstellung zu ermöglichen. Die fünf ist zufrieden mit der Resonanz, es gab gute Gespräche und einen Raum für kulturinteressierte aus der Region. Wir freuen uns auf die nächste feministische Woche in 2027.
Engel im Mixed-Print war das Thema der letzten Postkunst Aktion des Jahres 2025. In letzter Zeit habe ich vermehrt die ersten Skizzen, Gedanken und Hinweise für eine Postkunst Aktion in mein Skizzenbuch gesetzt. Das mag auch daran liegen, dass ich neulich diverse Stapel mit Versuchen, Skizzen und Experimenten aus vielen Aktionen, als lose Sammlung wild auf meinem Tisch zusammengetragen hatte. In einem Skizzenbuch ist es gleich gut aufgehoben.
So entstanden meine KleEngel und TabEngel
Recht früh begann ich die Engel von Paul Klee nachzufühlen – ein guter Einstieg in das Thema. Mit Pinsel und Aquarellfarbe zeichnete ich locker die grafischen, minimalistischen und kecken Linien-Wesen nach. Ich mochte Klee schon immer, besonders auch seine Techniken und sein Duktus, seine Farbgestaltungen und seine Fähigkeit so viel zu bewegen mit seinen Strichen. Meine inneren Augen sehen mit.
Im Netz entdeckte ich die geschriebenen Muster von Klee. Und da ist mir aufgefallen, dass er sich auch eine Lineatur gestaltet hat, als Grundlage. Kommt mit sehr vertraut vor.
Engel im Mixed-Print ist mein erstes Projekt in der fünf
Kaum zu glauben, fast zwei Monate später fand ich erst wieder zurück zu den Engeln. Was hauptsächlich an meinen vollen To-do-Listen lag – im November fand die Eröffnung der fünf statt. Nach der ersten großen Aktion in der fünf baute ich mir meinen Arbeitstisch auf und richtete mir eine Atelierecke ein. Das war ein schönes Gefühl! So viel Platz und Licht! Nach all den Monaten saß ich endlich mal allein und mit etwas Ruhe und Zeit in der fünf. Raum, um Reflexionen und den Lauf der Sonne wahrzunehmen, das rege Leben vor dem Schaufenster und ... oh Schreck, mein Skizzenbuch ist fast voll!
Inspiriert von Klees freien Strichwesen und einer alten Insekten-Druckplatte (die ich beim Aufräumen wiederentdeckte) füllte ich die erste Seite im Skizzenbuch mit eigenen Kreaturen. Zwischen den Strichtänzen ohne komplizierte Konzepte, eher ein automatisches Zeichnen, tummeln sich bereits die Figuren, die ich dann später auch druckte. Also hätte ich an dieser Stelle aufhören können ...
Kleines Experiment mit Milchtüte und Tiefdruckpresse
Obwohl mir die Skizzen schon gut gefielen, musste ich das Fundstück mit Insekt auf Milchtüte probedrucken. Ich habe keine Erinnerung daran, wann ich das Insekt wo und warum gestaltet hatte. Mit meiner umfunktionierten Tiefdruckpresse versuchte ich mein Glück. Allerdings war die Milchtüte wohl schon etwas zernudelt, in Serie kann ich mit dem Insekt nicht mehr gehen. Ich liebe Milchtüten-Tiefdruck, mein Bauchgefühl war jedoch nicht zufrieden. Die lebendigen Zeichnungen aus meinem Skizzenbuch wollte ich nicht steif nach Vorlage drucken. Wie könnte ich druckend zeichnen und lauter Unikate schaffen?
Vertiefende Skizzen – Motivfindung in Serie
Druckreif waren meine Entwürfe noch nicht, daher griff ich diesmal zu Pinsel und Aquarellfarbe und suchte mir Engel aus meinem ersten Versuch heraus und stellte sie einzeln in Variationen dar. In der Wiederholung fand ich meine Engelwesen, die sich für den Druck eigneten.
Ton-in-Ton ist eine Kombi, zu der ich immer wieder gern greife, wenn ich mich harmonisch meinem Ziel nähern möchte. Wenn ich noch nicht genau weiß, in welche Richtung es geht, ich aber den Weg trotzdem schon mal beschreiten möchte. Also pinselte ich lauter kleine Schaufenster auf die Seite und füllte sie nach dem Trocknen mit Pinselstrichwesen.
Konzept einer bestäubten Annäherung
Ich war zufrieden mit der Anmut der insektualen Lumenhaftigkeit meiner Engelwesen. Mischwesen und Vermittlerinnen zwischen meinem Gedankengarten und der irdischen Botanik. Die Insektenengel sind besonders in der Nähe von Pollinaria zu finden, erklärt sich von selbst! Weiter nach Figuren suchen wollte ich nicht, fühlte mich angekommen. Nun näherte ich mich der Drucktechnik an ....
Glasscheibendruck Farbfindung und Flimmern
Ich trug meine Drucksachen vom Tatelier in die fünf. Zwei Werkstätten zu haben ist toll. Für den Anfang allerdings weiß man nie, welches Werkzeug/Papier/Farbe/etc. an welchem Ort ist. Gefühlt, ist die eine oder andere spezielle Sache nie in dem Raum, in dem man gerade ist.
Die Drucktechnik war eigentlich von Anfang an klar. Paul Klee hat sie gern angewandt. Und ich liebe sie noch mehr, als den Milchtütendruck. Also begann ich die ersten Versuche direkt von der Glasscheibe zu drucken. Weiß stellte sich als sehr ungünstig heraus, die Linoldruckfarbe war zu dünnflüssig. Föhnen und Warten schien mir zu müßig bei einer Auflage von mindestens 30 Stück.
Mit dunkleren Tönen erzielte ich die besseren Ergebnisse, schließlich wechselte ich zu einer zähen Buchdruckfarbe, die hervorragend schmatzte und majestätisch Blau leuchtete. Ich brauchte eine Weile, um die perfekte Farbbeschichtung der Scheibe herauszufinden. Die Probedrucke sind teilweise etwas ungenau und verrauscht, gefallen mir trotzdem sehr gut. Vermutlich spielt das Motiv positiv mit, denn ein Engel muss nicht gestochen scharf erscheinen. Flimmern sie nicht eher? Heißt es nicht so?
Monoprint-Technik für Unikate in Serie
Das Schöne am Glasscheibendruck ist, dass die Druckplatte mit der Zeit immer schöner und vielschichtiger wird. Um meine Engel in Serie zu drucken, habe ich allerdings nur eine kleine Ecke unten rechts auf dem Glas eingewalzt. Nach jedem Druck habe ich die entstandenen Lücken wieder eingewalzt, damit die 24 Drucke die besten Voraussetzungen hatten. Das hat prima geklappt, es gab keinen Fehldruck und jeder Engel hatte eine persönliche Handschrift.
Während des Gestaltens der ATC Engel-Karten, träumte ich vom dritten Tisch, den wir uns unbedingt in naher Zukunft anschaffen müssen. Das Format war ja sehr klein, aber mit allem drum und dran und Sonderdrucke, wurde es dann doch eng mit der Zeit.
Für meine 24er-Serie grundierte ich Aquarellpapiere auf der Gelliplate mit Wischeffekten in Lilatönen. Mehrfach verdichtete ich die Grundmuster und druckte so lange, bis ich zufrieden war. Der Hintergrund sollte hell und nicht zu unruhig sein.
Die Scheibe hatte ich dünn und gleichmäßig mit Buchdruckfarbe eingewalzt. Das Papier lag mit dem Gesicht nach unten auf der Farbschicht. Mit einer Ahle habe ich dann das Motiv auf die Rückseite gezeichnet. Die Rillen, die die Ahle hinterließ, bildeten eine Art Blindzeichnung auf der Rückseite.
Die Grundierten ATCs erhielten vor dem Druck noch je drei goldene Lumen für das Innerste meines Insekten-Engels. Mit goldener Tusche zeichnete ich die Kugeln und hoffte auf schöne Versatzdrucke.
Das Papier zeichnet mit
Das Aquarellpapier lieferte eine eigene Struktur, die die Buchdruckfarbe einlud, unregelmäßige Streumuster mitzudrucken. Kleine unruhige Monoprint-Punkte entstanden. Besonders an der gezeichneten Linie sammelten sie sich wie ein Raster an. Eine Art Engels-Flimmern.
Feinschliff und Trennungs-Gedanken
Jeder Druck anders und doch alle gleich. Wie immer kann ich mir das gerahmt als Serie wunderbar vorstellen. Ein Traum, den ich seit einigen Jahren in jedem Dezember habe. Am Ende werden die Werke jedoch signiert, nummeriert, verpackt und verschickt. In 23 + x Himmelsrichtungen. Ich nehme mir jedes Mal vor, mir irgendwann (schon sehr bald) selbst eine so große Serie zu gestalten.
Das Drucken war schön. Und ja, ich kann voller Freude das scheinbar immer Gleiche in hoher Auflage zeichnen. Aber die Rückseite ... hatte ab einem gewissen Zeitpunkt eine einschläfernde Wirkung auf meine rechte Hand.
Die Wortspiele kommen immer wie von selbst – gesegnet sei mein Name, der sich für allerlei Schabernack eignet. TabEngel nach KleEngel! Als Nummer 19 hatte ich reichlich viel Zeit für diese Aktion und wie ihr am Datum erkennen könnt, gelingt es mir trotzdem immer wieder, erst ein bis zwei Tage vor Liefertermin fertig zu werden. Trotz Weihnachtspostgeschäft sind die geflügelten Wesen pünktlich am 19. Dezember in den Briefkästen der Teilnehmerinnen gelandet.
Sonderpöste als Dankeschön für so viel Post
Für Sonderpöstchen habe ich einige etwas zu unruhig geratene Drucke mit Gold eingewischt und ebenfalls beengelt. Ich habe soooo viele Engelskärtchen von den Teilnehmerinnen erhalten, so um die 80 Stück, dass ich einigen liebe Postkünstlerinnen gern antworten wollte. Dazu hat sich bei mir von Jahr zu Jahr immer mehr Tauschpost ergeben. Also habe ich mehr als 40 Briefe verschickt.
Kolorierter Bildbrief in Serie
Ein Bildbrief als Anschreiben durfte nicht fehlen. Ich habe ihn per Laserdrucker vervielfältigt und koloriert. Vermutlich bei Dunkelheit, denn es gibt keine Fotos davon. Die Bildbriefe schreibe ich aus dem Bauch heraus. Es gibt keine Skizzen oder Planungen im Voraus. Nicht weil die Zeit fehlt, sondern, weil das schon immer mein Wunsch war, losgelöst von Perfektion und Planung die Dinge zu vertauschen. Schrift zu zeichnen und Zeichnungen zu schreiben und alles miteinander zu verbinden. Wie soll man das planen, ohne die Freude daran zu verlieren? Klar kann ein Brief geplant werden, allerdings ist das Schreiben eines Briefes für mich etwas Unmittelbares und Spontanes.
Die Grundierung des Briefes mit Läusekamm war an dieser Stelle etwas überambitioniert. Läusekamm ja, aber nicht unter einem Bildbrief. Das Ganze ließ sich schlecht Scannen und Drucken und musste stark nachbearbeitet werden. Wobei es mir schon sehr gefallen hat, wie die Buchstaben über die Furchen gestolpert sind.
Das Verpacken ist ein wunderbarer Moment. Alles kommt zusammen und macht sich auf den Weg. Die Umschläge habe ich sehr brav gestaltet, gut lesbar für gewisse Sortier-Maschinen. Sie sollten ja nicht meinetwegen ihre Zahnräder verlieren und das System kurz vor Weihnachten zur Eskalation führen.
Kürzlich wurden die Listen zur Frühlingspost verschickt und ich freue mich auf eine neue Aktion! Die Engelsgeschichte geht noch ein bisschen weiter, aber darüber erzähle ich in einem anderen Post.
Kreative Grüße von Tabea und danke für dein Interesse
Am kommenden Samstag werden die Teilnehmenden in einem Workshop künstlerisch aktiv und schaffen Werke, die am Sonntag bei der Lesung präsentiert werden. Zwei Künstlerinnen aus Dresden entwickeln Texte die Workshop, Lesung und Vernissage miteinander verbindet.
Workshop mit Tabea Heinicker
Samstag 22. November 2025:
11.00–13.00 – Workshop: künstlerisches Arbeiten der Teilnehmenden
13.00–14.00 – Pause mit Mittagessen Vorort (Suppe und Verpflegung von Katrin)
14.00–17-00 – Fortsetzung des Workshops, Fertigstellung der Werke
»Entdecke deine kalligrafische Handschrift«
In dem Kurs lernen wir keine fremden Alphabete zu schreiben, sondern entdecken den Duktus der eigenen Handschrift. Mit wenigen Mitteln und Werkzeugen kommen wir rasch in den Schreibfluss und geben unserer Handschrift eine künstlerische Ausdrucksweise. Tabea zeigt, wo die kleinen Stellschrauben sitzen, um mit der eigenen Schrift unterschiedliche Variationen zu finden. Klein und groß, gerade und schräg, langsam und schnell wandeln wir unsere handgeschriebenen Buchstaben zu kalligrafischen Werken. Als Grundlage für die Handschriften entnehmen wir Fragmente aus der Lesung, die am nächsten Tag stattfindet.
Wir spielen mit Wörtern und Sätzen, interpretieren sie frei und persönlich. Am Ende haben wir einige in Farbe und Schrift gestaltetet Werke, die wir für die Ausstellung rahmen und hängen. So wird die Lesung am nächsten Tag visuell begleitet und erweitert diese.
Tabea Heinicker schreibt Kreativbücher und gibt Onlinekurse zu den Themen Farbe, Kreativität und kalligrafische Handschrift. Sie bringt kalligrafische Beispiele mit, zeigt welche Werkzeuge und Farben sie verwendet. Dank der Förderung der »Kulturstiftung des Freistaates Sachsen« stehen Papier, Tusche und Schreibgeräte kostenfrei zur Verfügung. Auch die Verpflegung ist frei. Die Teilnahmegebühr konnten wir auf Grund der Förderung halbieren.
Die Plätze sind begrenzt; Anmeldung hier: mail@tabeaheinicker.de
Teilnahme: 45,– Euro
Es sind keine besonderen Grundkenntnisse erforderlich, um teilzunehmen.
Lesung mit Franziska Fuhlrott und Kathleen Gaube
Sonntag, 23. November 2025
16.00 Uhr – Ankommen in der fünf
Eröffnung der Vernissage
Vorstellung der »fünf« und der Lesenden
Lesung
Im Anschluss munteres Beisammensein in der Ausstellung
»Töchter und Mütter. Eine Beziehung fürs Leben?«
Am Anfang war die Mutter. Sie ist die erste prägende Erfahrung unseres Lebens. Trotzdem müssen wir uns irgendwann von ihr abgrenzen und eigene Wege gehen. Dies scheint Männern oft leichter zu fallen, als Frauen. Fast jede Frau hat ein Thema mit ihrer Mutter, die Beziehungen sind oft in hohem Maße konfliktgeladen. Warum?
Die Schauspielerin Kathleen Gaube und die Dramaturgin und Autorin Franziska Fuhlrott haben Frauen unterschiedlicher Generationen zu ihren Müttern befragt. Wie haben sich die Beziehungen im Laufe der Jahrzehnte verändert? Welche Konflikte sind geblieben? Welchen Einfluss nehmen Zeitgeschichte und Politik?
In ihrer Lesung »Töchter und Mütter. Eine Beziehung fürs Leben?« lassen sie die befragten Frauen zu Wort kommen. Sie loten die Höhen und Tiefen dieser besonderen Beziehung aus und hinterfragen mal humorvoll, mal kritisch die Rolle von Müttern im Leben ihrer Töchter.
Keine Anmeldung erforderlich; Eintritt frei
Wir freuen uns über Teilnehmende und Gäste! Liebgruß Tabea und Katrin