Im März nahm unser Schaufenster an der feministischen Woche von »reizend« teil. Und im April eröffneten wir unsere thematisch dazu passende Ausstellung. »vier in der fünf«, so nannten wir die Aktion, da sich vier Frauen (Katrin Richter, Tabea Heinicker, Shanelle Mattes und Conny Klose) mit Frauen & Kunst Aspekten beschäftigten. Wir haben uns über das Interesse und die Gäste zur Vernissage gefreut. Die Ausstellung fand gute Resonanz in den Medien und es gibt ein starkes Video auf dem Instagram Kanal der freien Presse.Toll!

Wir nehmen uns dieses feministische Thema einmal im Jahr vor. Wir möchten uns entwickeln und persönliche Blicke auf die »Frau in der Kunst« werfen. In Skizzenbüchern, mit Handschrift, in Zeichnungen mit Pinsel und Tusche oder auch in Acryl. Etwas Jahrhunderte lang auszulassen – nämlich, dass sich Frauen genauso präsent und gefördert in Kunst und Kunstgeschichte bewegen können, wie Männer – bedeutet nicht, dass nichts stattgefunden hat. Aber es bedeutet, dass »es« schwerer zu finden ist, dass Kunst von Frauen unter anderen Bedingungen entstand und nur fragmental oder gar nicht in den langen Strang der Kunstgeschichte eingezogen ist. Ich habe mich gefragt, was das mit mir gemacht hat, welche Bedeutung es für mich hatte, nur von männlichen Künstlern und ihren Werken geprägt worden zu sein. Über meine kalligrafische Arbeit werde ich einen extra Post schreiben.

Schaufenster der fünf von außen mit Einladung zur Kunst-Brunch-Finissage

Es gab eine Kunst-Brunch-Finissage, um weiteren Gästen das Betrachten der Ausstellung zu ermöglichen. Die fünf ist zufrieden mit der Resonanz, es gab gute Gespräche und einen Raum für kulturinteressierte aus der Region. Wir freuen uns auf die nächste feministische Woche in 2027.

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